Unterwegs!!

Marion – Es ist jetzt schon ein paar Tage her, dass wir Wien verlassen haben und in der Türkei, in Istanbul, bei Sinans Familie angekommen sind.
Gehen wir zunächst einmal diese paar Tage zurück. Auch wenn wir ziemlich gut organisiert und vorbereitet sind (Versicherungen, Banken, etc.), haben wir es dann doch erst in allerletzter Minute geschafft, unsere Koffer zu packen. Wir sind beladen wie Maultiere. Wir müssen uns auf Temperaturen zwischen -30 und +40 einstellen. Es wird ein bisschen chaotisch unterwegs.
Wir haben uns von so vielen Freunden wie möglich verabschiedet, auch wenn wir es nicht geschafft haben, alle zu sehen. Wir werden das bei unserer Rückkehr nachholen, versprochen!
In der Zwischenzeit haben sich für mich ein paar Dinge neu ergeben: Ich werde schlussendlich noch acht Wochen lang 6h/Woche in meinem alten Job arbeiten (im Home-Office). Das erfordert natürlich eine neue Organisation. Trotzdem freut es mich, dass ich eines meiner Projekte für das ich verantwortlich war nun auch zu Ende bringen kann.
Auf jeden Fall waren wir bereit, ohne ein genaues Programm zu haben. Wir wussten nur, dass wir am 26. September nach Istanbul und am 22. Oktober nach Boston abreisen würden. Es ist das erste Mal, dass wir aus unserer gut organisierten Routine ausbrechen, aber die aktuelle Situation lässt uns keine andere Wahl, und um die Welt zu reisen, bedeutet, unsere Komfortzone zu verlassen, nach dem Motto: wenn schon, denn schon.
Ich erspare euch die Details des Abreisetages, aber es war ein Tag der Tränen, gleichzeitig ein Tag der Freude über die Abreise und vor allem waren die Kinder bei allen Kontrollen und dann auch im Flieger wirklich cool.
Jetzt genießen wir die Sonne, unsere türkischen Eltern bzw. Schwiegereltern und Verwandten, die lokalen Spezialitäten, und sogar Klein-Ouistiti hat angefangen zu essen. Klein-Ouistiti hat sich auch darauf gefreut, wieder zu lernen und dass die ganzen Abschiedstreffen und Aufräumarbeiten in der Wiener Wohnung nun vorbei sind. Sie ist froh, dass ihre Mama wieder Zeit hat, mit ihr zu lernen. Sie hat drei Ziele bis zum Ende der Reise: lesen lernen, schreiben lernen, und vor allem wie Lina die Feuerwehrstange hinuntersausen können.
Wir sind froh, den Sprung gewagt zu haben, auch wenn unsere kleinen Herzen weinen, weil wir einige unserer liebsten Menschen zurückgelassen haben…
Wir füllen die Zeit mit Besuchen in Istanbul und bereiten langsam das Programm für die nächsten zwei Wochen am Meer bei Sinans Familie vor.
Bis bald zu neuen Abenteuern!!

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